Geschichte

Entstehung

Gründungsgeschichte:

Seit der Gründung des Museums im „Troadkostn zu Giem“ im Jahre 1983 wurde die Privatsammlung von Johann Praßl in Untergiem ständig erweitert und hat sich zu einem kleinen Freilichtmuseum im Steirischen Vulkanland entwickelt.

Übersiedelung nach Trautmannsdorf:

Im Oktober 2010 wurden wegen eines Wohnortwechsels sämtliche Museumsgebäude in Untergiem abgebaut und in Trautmannsdorf in mühseliger Kleinarbeit wieder aufgestellt. Die Überstellung der Gebäude war mit verschiedenen Hindernissen verbunden. Es musste der große Kranwagen der Feuerwehr Feldbach zu Hilfe geholt werden. Auf drei bereitgestellten Tiefladerzügen wurden die Museumshäuser verladen. Für diesen Zweck wurde die Gleichenberger Bundesstraße gesperrt. Da sich die Fahrtroute zwischen zwei Polizeiposten befindet, mussten Polizisten aus Feldbach und Gleichenberg herangezogen werden. Da die Zufahrtsstraße über die Gleichenberger Regionalbahn führt, musste auch die Bahnlinie zwischen Feldbach und Bad Gleichenberg gesperrt und die elektrischen Oberleitungen angehoben werden. Eines der letzten Hindernisse war eine Hofdurchfahrt in Trautmannsdorf, wo eine Oberleitung um einen Meter zu niedrig war. Ohne Mithilfe von unzähligen freiwilligen Helfern hätten wir (Familie Praßl/Waltensdorfer) das Projekt nicht durchführen können, wofür wir herzlich danken möchten. Unser besonderer Dank gilt der Gemeindevertretung Trautmannsdorf.

Zu den fünf bestehenden historischen Häusern kamen weitere Gebäude hinzu. Dieses Ensemble bildet jetzt mit seinen insgesamt 11 Objekten mit mehreren tausend Ausstellungsstücken das Freilichtmuseum Trautmannsdorf, kurz genannt „FMT“. Ein kleiner Rundweg durch das Museumsareal soll den Besuchern die Geschichte der Region lebendig machen.